Jagdtaschenlampen

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Für die Jagd gilt es, auf spezielle Taschenlampen zu setzen. Ähnlich wie bei taktischen Taschenlampen werden an Jagdtaschenlampen spezielle Anforderungen gestellt, die sich aus den Outdoor-Bedingungen ergeben. Auf was Sie beim Kauf einer Jagdtaschenlampe beachten müssen, erfahren Sie hier.

Gesetzliche Bestimmungen

Der Paragraf 19 des Bundesjagdgesetz verbietet die Jagd mit künstlichen Lichtquellen, Spiegeln und Vorrichtungen zum Anstrahlen und Beleuchten des Zieles und Nachtzielgeräte mit Bildwandler oder elektronischer Vorrichtung bei der Jagd. Die Bundesländer können diese Regel jedoch aus besonderen Gründen einschränken oder erweitern. Das ist seit dem Jahr 2017 besonders zur allgemeinen Seuchenprävention, speziell zur Bekämpfung der Ausweitung der afrikanischen Schweinepest, in einigen Bundesländern geschehen. Die Freigabe der Hilfsmittel wird von manchen Jägern kritisch gesehen, macht aber Jäger unabhängig vom Mondlicht. Zudem vereinfacht es die Wildbeobachtung. Eine Jagd Taschenlampe mit Rotlicht, Grünlicht oder Blaulicht erfüllt die Voraussetzung, das Ziel in einiger Entfernung und bei Dunkelheit sichtbar zu machen. Eine helle Ausleuchtung wie im Stadion ist in solchen Situationen fehl am Platze, da das Wild dann misstrauisch wird und sich zurückzieht. Eine stufenlos dimmbare Jagdlampe hat sich bisher am besten bewährt, denn das Sehvermögen von Wildschweinen ist hervorragend und sie sind lernfähig. Das Verbot von waffenseitig montierten Lampen wurde bisher noch nicht geändert.

Welche Farben sieht das Wild nicht?

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Blautöne bei Schalenwild wie Signalfarben wirken. Allerdings macht blaues Licht auch Schweiß sichtbar und hat sich bei der Nachsuche bewährt. Rotlicht und grünes Licht können von Tieren nur schwer von der Umgebung unterschieden werden. Das bedeutet, dass Wellenlängen zwischen 550 und 700 nm also kaum wahrgenommen werden, wobei Grünlicht am unteren Ende des Spektrums den meisten Kontrast und die größte Reichweite aufweist. Rotlicht am oberen Ende des Spektrums schränkt den eigenen Blick in die Nacht nicht ein. Eine Rotlicht Taschenlampe eignet sich zum Beispiel, um den Weg zum Ansitz zu beleuchten, ohne zu blenden. Experten empfehlen, das Wild immer erst in der niedrigsten Leuchtstufe der Jagd Taschenlampe oberhalb anzuleuchten und den Lichtkegel dann vorsichtig zu senken. Eine Taschenlampe für die Jagd eignet sich zudem zur Nachsuche oder bei Wildunfällen.

Ausstattung einer Jagd Taschenlampe

LED-Taschenlampen für die Jagd sind vielseitig einsetzbar, wenn neben den farbigen LEDs zusätzlich eine weiße LED verbaut ist. So zum Beispiel bei der „La Chasse“ Pro PL 75 mc, eine Produktreihe von Walter Umarex. Die Bezeichnung „MC“ bedeutet in diesem Falle „Multicolor“. Andere Hersteller setzen auf auswechselbare LED Module oder auf Rotlicht Farbfilter. Eine gängige Praxis ist ein spezielles Hunting-Set mit separaten Farbfiltern. Moderne LEDs verbrauchen deutlich weniger Strom als ihre Vorgänger in Xenon oder Krypton.

Eine schwere Jagd-Taschenlampe ist eher hinderlich. Deshalb setzen die meisten Hersteller wie Olight, Fenix, Nitecore, Steamlight, Surfire oder Surefire auf kleine handliche Modelle. LEDs überzeugen als Rotlicht Taschenlampe oder Grünlicht Taschenlampe mit stufenlos verstellbaren Leuchtstärken von 5 Lumen bis 200 Lumen oder mit einem Sparmodus, indem sie fast unendlich lange leuchten. Die Lichtleistung aus Lumen ist für den Lichtstrom verantwortlich, der gemeinsam mit der eingesetzten Reflektortechnik und der Linse die Reichweite definiert. Jeder Hersteller hat dazu seine eigene Technik. So können stark polierte Linsen dunkle Bereiche im Spot hervorrufen oder Reflektoren, in denen das Licht vor dem Austritt erst hin und her geworfen wird, die Reichweite verringern. So können aus 315 Lumen etwa 5007,3 cd mit 141,5 Metern Reichweite, aber auch aus 220 Lumen 9326,2 cd mit einer Reichweite von fast 200 Metern werden. Auf die Fokussierung des Lichtstrahls kommt es bei der Jagd weniger an. Vielmehr ist es wichtiger, die Umgebung auszuleuchten. Deshalb ist eine Taschenlampe für die Jagd vom Hersteller meistens bereits fokussiert.

Zur Ausstattung gehört die Wasserdichtheit mit einer möglichst hohen IXP-Klasse, die den Einsatz bei Feuchtigkeit oder bei einem kräftigen Regenschauer gewährleistet. Im Jagd Taschenlampe Test waren alle Testkandidaten wasserdicht. Wenn die Jagdlampe vom Hochsitz fällt, sollte sie aus mindestens 3 Meter Höhe sturzsicher sein. Eine Taschenlampe für die Jagd sollte wegrollsicher sein und einen Clip zur Befestigung an Hemd oder Hosentasche besitzen, damit bei Bedarf nicht umständlich in der Tasche gekramt werden muss.

Handhabung der Jagd Taschenlampe

Beim Einsatz bewährt sich eine Bedienung mit einer Hand über den Endschalter der LED-Taschenlampe. Dabei wird die Taschenlampe mit einer Hand unter der Waffe in Richtung des Laufs gehalten. Schwieriger ist es, seitliche Knöpfe zum Leuchtstärkenwechsel im Dunklen zu finden und dazu noch um den Schaft der Jagdlampe herumzugreifen. Nur bei wenigen Herstellern ist das Licht so konzipiert, das beim Einschalten der Taschenlampe für die Jagd die geringste Leuchtstärke leuchtet. Manche Jagdlampe lässt sich aber dementsprechend einstellen. Je länger die Einsatzzeit der Jagd Taschenlampe geplant ist, umso länger sollte die Laufzeit der Batterie oder des Akkus sein. Die meisten Modelle lassen sich mit handelsüblichen Batterien betreiben.

Taschenlampe mit Rotlicht

Eine Taschenlampe mit Rotlicht und Dimmerfunktion liegt bei der Jagd vorn. Rotes Licht stört das Nachtsehen des menschlichen Auges am wenigsten und es stört das Wild nicht. Wird die Taschenlampe ausgemacht, kann man schneller wieder der Dunkelheit sehen. Schwarzwild nimmt die Rotlicht Taschenlampe am wenigsten wahr. Ein Rotlichtfilter lässt sich auf manche weiße LED-Taschenlampe aufschrauben oder Rotlicht ist als Funktion in den Mikrocontroller der LED-Taschenlampe integriert.

Jagd Taschenlampe mit grünem Licht

Eine Taschenlampe Grünlicht beleuchtet den Weg zur Kanzel. In der Kanzel kann nach Sachen gesucht werden, ohne sich selbst zu blenden. Ein grüne Jagdtaschenlampe eignet sich mit ihrer großen Kontraststärke nur eingeschränkt für die Suche nach Schweiß oder Urin. Eine LED-Taschenlampe Grün ist aber das richtige Werkzeug zum Angeln, da das grüne Licht Fische nicht erschreckt und keine Insekten anzieht. Bei hoher Reichweite können Fische in der Ferne aufgespürt werden.

Jagdlampe: Rotlicht, Grünlicht, weißes Licht

LED-Taschenlampen mit einem breiten Lichtspektrum aus allen drei Farben sind nicht nur als Taschenlampe für die Jagd, sondern auch für den Wassersport, Fahrradfahren, Fischen, Geocaching verwendbar. Sie umfassen die Funktionen normaler LED-Taschenlampen mit Lichtfunktionen und Sondermodi und Rotlicht und Grünlicht für die Jagd.

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Rainer Hoppe
Über den Autor: Rainer Hoppe ist ein kritischer Produkt-Tester. Er hat bereits über 300 aktuelle Test-Berichte veröffentlicht. Rainer ist Anfang 30 und begeisteter Technik und Computer-Fan. In seiner Freizeit fährt er Mountain-Bike. Seit kurzem ist er stolzer Vater einer kleinen Tochter.

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