Fenix TK16

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Die Fenix TK16 ist der Nachfolger der Fenix TK15. Anders als die Fenix TK15 besitzt die Fenix TK16 mit Dual Tactical Switch einen extra Stroboskop-Knopf neben dem Ein-/Ausschalter an der Endkappe. Damit ist eine Einfinger-Bedienung möglich. Der erzeugte Lichtkegel ist heller als beim Vorgängermodell. Zusätzlich kann die TK16 mit Batterien und mit Akkus betrieben werden.

Die technische Ausstattung der Fenix TK16

Fenix-TK16
Die Fenix TK 16 wird über zwei CR123A-Batterien betrieben und liefert bis zu 1.000 Lumen. In unserem Taschenlampen Test muss diese Lampe beweisen, was in ihr steckt.

Die taktische Stabtaschenlampe für den Einsatz verfügt über vier Helligkeitsstufen und einen separaten Stroboskop-Modus. Als Leuchtmittel verwendet Fenix die Cree XM-L2 U2 cool-white. Bei der maximalen Leuchtstärke von 1000 Lumen erreicht die TK16 eine Reichweite von 240 Metern. Nach 20 Minuten im maximalen Modus schaltet sich die Taschenlampe in den mittleren Modus, um einer Überhitzung vorzubeugen. Theoretisch könnten 1000 Lumen über eine Stunde und zehn Minuten aufrecht erhalten werden. In der mittleren Stufe mit 400 Lumen liegt die Leuchtdauer bei 3,25 Stunden. Mit einer Leuchtkraft von 150 Lumen leuchtet die TK16 zehn Stunden. Im kleinsten Modus mit 10 Lumen schafft die Taschenlampe 150 Stunden. Die Ausleuchtung erfolgt durch den glatt polierten Reflektor zentral mit scharfen Randbereichen. Selbst der Low Modus mit 10 Lumen ist noch hell genug für die meisten Tätigkeiten. Die TK16 merkt sich die zuletzt eingeschaltete Leuchtstufe für das nächste Einschalten. Die digitale Steuerung ermöglicht eine konstante Helligkeit.

Modi, Lumen und Brenndauer laut Hersteller

ModusTurboHellMittelDunkelStrobe
Helligkeit1.000 Lumen400 Lumen150 Lumen10 Lumen1.000 Lumen
Brenndauer1h 10min3h 25min10h150h

Der Stroboskop Modus

Der Stroboskop Schalter ist an der Endkappe auch im Dunkeln ertastbar. Er sitzt seitlich des Ein-/ und Ausschalters. Mit dem Ein-/Ausschalter wird zusätzlich das Momentlicht bedient. Der Stroboskop-Schalter steuert die Leuchtstufen von hell nach dunkel und den Instand-Stroboskop-Modus. Für den Stroboskop-Modus drücken Sie bei eingeschalteter Lampe den Stroboskop-Schalter länger als eine Sekunde. Bei ausgeschalteter Lampe halten Sie den Stroboskop-Schalter für den Instand-Strobo gedrückt. Der Strobo-Modus leuchtet mit 1000 Lumen. Die Bedienung ist selbsterklärend und unkompliziert. In unserem Video zeigen wir die Bedienung der TK16 ausführlich.

Taschenlampen-Test: Fenix TK16 im Taschenlampen-Test

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Ausstattung der TK16

Die kleine TK16 hat ein Gehäuse aus Flugzeug-Aluminium. Die Oberfläche ist anodisiert nach Typ II und dadurch extrem korrosions- und kratzfest. Am Schaft überzeugt ein griffiges rutschfestes Profil (Dual Layer Body) und ein kantiger Ring, der die Taschenlampe gegen Wegrollen sichert. Zudem lässt sich der Schaft bei Regen ausgezeichnet handhaben. Die TK16 wiegt ohne Akku oder Batterien laut Hersteller 122 Gramm. Wir haben bei unserem Testmodell 128 Gramm gemessen. Mit zwei CR123A-Batterien, also im Realeinsatz, wiegt unsere Lampe 161 Gramm. Das Gewicht mit Batterien ist angenehm, wirkt sich bei einem längeren Einsatz nicht störend aus.
Am Schaft befindet sich ein Gürtelclip. Die Gesamtlänge der TK16 liegt bei 140 mm. Der Lampenkopf misst 34mm, das Glas hat einen Durchmesser von 24 mm. Der Durchmesser am Schaft beträgt 26 mm. Fenix verwendet gehärtetes Glas und stattet die taktische Stabtaschenlampe mit der Schutzklasse IPX 8 bis zwei Meter wasserdicht und bis einen Meter als sturzsicher aus. Die Cree XM-L2 U2 LED hat laut Hersteller eine Lebensdauer von 50 000 Stunden.

Betrieb mit Batterie oder Akku

Für die Fenix TK16 passen 2x CR123A-Li Batterien oder ein 18650 Li-Ion Akku. 16340 Akkus werden vom Hersteller als ungeeignet empfunden, da die anvisierte Leuchtweite und die Betriebsdauer nicht erreicht werden. Die TK16 besitzt einen Verpolungsschutz gegen verkehrtes Einlegen der Batterien. Wird der Akku leer, dann warnt die Lampe aller fünf Minuten mit einem dreimaligen Blinkmodus.

Vergleich Fenix TK 16, Fenix PD35 und der Fenix TK35UE LED Taschenlampe

Fenix Taschenlampe
NameFenix TK 16Fenix PD 35Fenix TK 35UE
Max. Leuchtkraft1.000 Lumen1.000 Lumen2.000 Lumen
LeuchtmittelCree XM-L2 U2Cree XP-L (V5)Cree XHP50
Anzahl Leuchtmittel111
GehäuseAluminiumAluminiumAluminium
Energieversorgung2x CR123A2x CR123A4x CR123A
Wiederaufladbarneinneinnein
WasserdichtIPX-8IPX-8IPX-8
Maße Länge/Kopfdurchmesser14,0 x 3,4 cm13,9 x 2,6 cm 16,0 x 4,6 cm
Gewicht (ohne/mit Batterien)128g / 161g87g / 120g236g / 300g
BedienungsanleitungBedienungsanleitung Fenix TK16

Bedienungsanleitung Fenix PD35Bedienungsanleitung Fenix TK 35UE
TestberichtTestbericht Fenix TK 16Testbericht Fenix PD 35Testbericht Fenix TK 35UE
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Die Fenix TK16 im Langzeittest

In unserem Langzeittest haben wir die TK16 mit zwei Duracell CR123BU-10 Ultra Lithium Batterien getestet. Wir starten alle Lampen im stärksten Modus und prüfen, wie lange die Lampe leuchtet. Auch interessiert uns, wann die Lampe in einen schwächeren Modus wechselt.
Bereits nach sieben Minuten geht der Lichtkegel deutlich zurück. Dieser bleibt dann jedoch in den kommenden vier Stunden relativ konstant. Nach 12 Stunden und 45 Minuten wird der Lichtkegel erneut schwächer, bleibt dann jedoch lange konstant. Kurz vor 19. Stunde reduziert die TK16 die Leuchtkraft erneut. Das schwache Licht wird kontinuierlich dunkler, bis die Lampe zu Beginn der 31. Stunde ausschaltet.
Das genaue Verhalten der TK16 ist in einem Zeitraffer-Video in unserem Testvideo dokumentiert.

Die Wärmentwicklung der TK16

Auch die TK16 musste sich in unserem Testlabor einem Wärmetest unterziehen. Wir schalten die Lampe mit einem Satz frischer Batterien im stärksten Modus an und messen kontinuierlich vier Stunden lang die Temperatur am Lampenkopf und am Schaft. Die Fenix TK16 erreicht nach zehn Minuten eine Spitzentemperatur von 53,6° Celsius am Lampenkopf und 51,4° Celsius am Schaft. Dann nimmt die Temperatur ab, bis sie nach 90 Minuten nur rund 2° Celsius über der Raumtemperatur liegt. Das Abnehmen der Temperatur hat einen einfachen Grund: Die Elektronik regelt die Leistung der Lampe herunter, so dass Batterien und die Hand des Benutzers geschont werden. Bei der TK16 fällt auf, dass die Temperatur am Kopf und am Schaft sich gleichmäßig entwickeln und nur maginal voneinander abweichen.

Wärmeentwicklung fenix-tk16
Mit einer Spitzentemperatur von 53,6° Celsius am Lampenkopf wird die Fenix TK16 sehr warm. Diese Temperatur wird bereits als unangenehm empfunden.

Der Lieferumfang

  • Fenix TK16
  • Holster
  • Lanyard
  • O-Ringe zum Ersatz
  • Anleitung
  • Garantiedokument

Taschenlampen-Vergleich: Fenix TK16 und die Fenix PD35

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Die Fenix TK16: Unser Fazit

Die TK16 hat sich in unserem Taschenlampen-Test als treuer Begleiter erwiesen. Die Lampe liegt gut in der Hand, die Bedienung ist einfach. Zwei Dinge sind jedoch unserem Test-Team aufgefallen: Der Durchmesser des Lampenkopfes ist, im Vergleich zur Fenix PD 35, recht groß. Als wirklich störend hat sich in unserem Test die Platzierung des Bedienschalters erwiesen. Dieser ist am Schaftdeckel, neben dem Ein-und-Ausschalter, angebracht. Dies bedeutet entweder eine Zweihandbedienung oder ein umständliches Justieren in einer Hand mit der Lampe, um diesen Schalter zu erreichen. Dies ist unserer Meinung nach bei der PD35 mit einem seitlichen Schalter am Lampengehäuse deutlich besser gelöst.
Fenix-typisch ist die deutliche Erwärmung der Lampe. Nach zehn Minuten Betriebszeit haben wir über 50° Celsius am Lampenkopf und am Schaft gemessen. Dies halten wir, jedoch auch bei anderen Modellen des Herstellers, als grenzwertig.

Trotz dieser Punkte können wir die TK16 durchaus als Taschenlampe für den Outdooreinsatz empfehlen. Einen ausführlichen Testbericht der TK16 mit weiteren Informationen und Leuchtvergleichen haben wir in unserem Video veröffentlicht.

Aktueller Preisvergleich Fenix TK16

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Rainer Hoppe
Über den Autor: Rainer Hoppe ist ein kritischer Produkt-Tester. Er hat bereits über 300 aktuelle Test-Berichte veröffentlicht. Rainer ist Anfang 30 und begeisteter Technik und Computer-Fan. In seiner Freizeit fährt er Mountain-Bike. Seit kurzem ist er stolzer Vater einer kleinen Tochter.
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