Fenix TK75 LED Taschenlampe

Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung dieser Webseite. Mit der Nutzung dieser Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Die LED Fenix TK75 ist eine extrem helle Taschenlampe mit großem Lampenkopf im Retrodesign. Der silberne Lampenring hebt sich dekorativ von dem schwarzen Design der LED Taschenlampe ab. Der geriffelte Griff und das Gehäuse aus gehärtetem Stahl lässt die Taschenlampe sehr robust wirken.
Wir untersuchen, ob die Fenix TK75 mit einer Leuchtweite von knapp 700 Metern für alle Außeneinsätze gut geeignet ist. Auch testen wir die Lampe mit dem Erweiterungskit AET-TK75, das den Griff der Lampe um 10cm verlängert und damit genügen Platz für acht weitere Batterien schafft.

Einst die stärkste LED Taschenlampe im Test: Die Fenix TK75

Fenix TK75 LED Taschenlampe
Die Fenix TK75 hat aktuell 5.100 Lumen (Version 2018) und wird durch acht CR123A-Batterien oder 4x 18650 Li-Ion Akku mit Spannung versorgt.

Die TK75 ist zu groß für die sonst von Fenix gewohnte Blisterverpackung. Die Lampe wird in einem Plastikkoffer samt Karton-Umverpackung geliefert. Der Koffer ermöglicht einen sicheren Transport der Taschenlampe. Leider ist der Koffer nicht sehr hochwertig. Der Tragegriff ist zu dünn dimensioniert, die Materialstärke der Kofferwände zu schwach. Hier liefert LED Lenser bei seiner X21.2 eindeutig eine hochwertigere und robustere Transportbox mit.
Die taktische Taschenlampe Fenix TK75 wiegt ohne CR123-A Batterien oder Li-Ion Akkus 582 Gramm. Mit acht Batterien messen wir 705 Gramm. Die Fenix ist 185mm lang. Den Leuchtkörper messen wir mit 88mm. Das Schaftende hat einen Durchmesser von 56mm. In unserem Taschenlampen Test hat sich das Verhältnis von Lampenlänge, Kopfdurchmesser und Gewicht als gut erwiesen. Die Lampe liegt gut in der Hand.
Die Fenix TK75 hat zwei Schalter unterhalb des Lampenkopfes. Wenn der Hauptschalter kurz gedrückt wird, beginnt die TK75 zu leuchten. Die Schalter sind im Betrieb, auch bei Dunkelheit, gut zu bedienen.

Video-Tipp: Die Fenix TK75 LED Taschenlampe im Test

Tipp: Die Fenix TK75 LED-Taschenlampe bei Amazon

 

Die Betriebsmodi der Fenix TK75

Wenn der Hauptschalter an der Taschenlampe kurz gedrückt wird, beginn diese zu strahlen. Durch nochmaliges Drücken des Hauptschalters kann zwischen den Modi „Dunkel“, „Mittel“, „Hell“ und „Turbo“ umgeschaltet werden.
Ein kurzer Druck auf den Schalter für Burst und Strobe aktiviert den sogenannten Burst-Modus. In fast jedem Modi kann durch das längere Drücken der Strobo-Taste dieser aktiviert werden. Ein weiterer Druck lässt die Lampe zum ursprünglichen Modi zurückkehren. Die TK75 wird, vor allem im Turbo-Modus, sehr warm. Wenn die Temperatur der Lampe 65°C erreicht, reduziert sich die Leuchtkraft automatisch, um einer Überhitzung vorzubeugen.
Zur Verwendung kommen vier Cree CM-L 2 (U2) LEDs, die besonders leuchtstark sind und eine Lebensdauer von rund 50.000 Stunden aufweisen. Als Nachfolger der TK70 leuchtet die TK75 als gute LED Taschenlampe heller und stärker. Seit 2015 ist Fenix TK75 mit 4.000 Lumen erhältlich. Sie wurde oft als stärkste Taschenlampe der Welt tituliert.

TK75: Modi, Lumen und Brenndauer laut Hersteller

ModusTurboHellMittelDunkelBurstStrobe
Helligkeit4.000 Lumen1.600 Lumen600 Lumen350 Lumen4.000 Lumen4.000 Lumen
Brenndauer1h 40min3h 40min11h 20min270h

Gefräßig: Der Stromdurst will gestillt werden

Im Lampenkörper findet ein Batteriehalter, der vier Mal zwei CR123-A Batterien oder vier Mal je einen 18650-Akku aufnehmen kann. Somit benötigt die TK75 im Batteriebetrieb mindestens acht Batterien. In unserem Batterie-Test haben wir auch die TK75 ausführlich getestet. In unserem Testvideo ist die Leuchtkraft ausführlich zu sehen.
Wir haben die Fenix zuerst mit acht vermeintlich günstigen NoName-Batterien aus China getestet. Bereits nach einer Stunden und 30 Minuten brach die Leuchtkraft ein. Nach 3 Stunden und 40min reduziert sich die Leuchtkraft noch einmal deutlich. So lange ist die Taschenlampe mit diesen Batterien praktisch nutzbar. Mit diesen Batterien leuchtete die Lampe dann insgesamt 17 Stunden. Praktisch dürfte jedoch der Batteriewechsel nach knapp vier Stunden erfolgen.
Danach haben wir die Fenix TK75 mit Duracell Lithium-Batterien getestet. Hier leuchtete die TK75 fünf Stunden gleichmäßig. Nach fünf Stunden reduzierte sich die Leuchtleistung. Diese Leistung hielt weitere fünf Stunden an. Somit schafft die TK75 mit den Duracell Batterien insgesamt zehn Stunden an akzeptabler Leuchtdauer. Bis die Lampe endgültig erlosch, vergingen insgesamt 48 Stunden.
In unserem „großen Batterietest“ hat sich die Energizer CR123 als Testsieger durchgesetzt. Aufgrund dieses Ergebnisses haben wir diesen Test auch mit der TK75 durchgeführt. Es zeigt sich, dass mit den Energizer Batterien die erste Leuchtreduzierung bereits nach vier Stunden und 20 Minuten, also 40 Minuten vor den Duracell, erfolgte. Die weitere Reduzierung erfolgte dann erst nach 16 Stunden. In diesem Modus schlugen die Energizer-Batterien die Duracell im sechs Stunden. Insgesamt glimmte die TK75 dann 68 Stunden, also 20 Stunden länger, als mit den Duracell-Batterien.

Batterievergleich: Die Laufzeit der TK75 im hellsten Modus

Fenix TK75 LaufzeitAnzahl BatterienNoNameDuracell LithiumEnergizer Lithium
ohne Erweiterungskit81:30 Stunden5:00 Stunden4:20 Stunden
mit Erweiterungskit163:10 Stundennoch nicht getestetnoch nicht getestet

Wir haben in unserem Batterietest fünf verschiedene CR123A-Batterien getestet

Das Extended Runtime Kit AET-TK75

Für etwas über 30 Euro ist das Extended Runtime Kit (AET-TK75) von Fenix erhältlich. Dieses Kit besteht aus einer Batterierohrverlängerung und einem Batterie-Modul. Leider ist das Erweiterungs-Kit in Deutschland nur sehr selten zu erhalten. In unserem Testvideo ist die Montage dieses Kits ausführlich zu sehen.
Die Rohrverlängerung wird einfach auf das Ende der Taschenlampe geschraubt. Dadurch verlängert sich die Taschenlampe von 185 auf 270mm. Mitgeliefert wird das Batteriemodul, das Platz für weitere acht CR123-Batterien bietet. Somit können 16 statt acht CR123A-Batterien in der Fenix TK75 Platz finden. Natürlich interessant: Wie verändert sich die Laufzeit der Fenix Taschenlampe?
Wir haben diesen Test mit NoName-Batterien aus chinesischer Herkunft durchgeführt. Zur Erinnerung: Mit acht Batterien schaffte die TK75 lediglich 90 Minuten in maximaler Leuchtkraft. Ohne näheres Wissen sollte man davon ausgehen, dass durch dieses Extended Kit sich die Werte verdoppeln. Wir waren gespannt.
In der Tat hat sich die Laufzeit der höchsten Leistungsstufe mehr als verdoppelt. Von 90 Minuten auf 190 Minuten. Auch die zweite Leistungsstufe hat sich von drei Stunden und 40 Minuten auf insgesamt acht Stunden mehr als verdoppelt. Interessant ist die, wenn auch in der Realität wen nutzbare, dritte Stufe. Die Fenix TK75 leuchtet mit dem Extended Kit 50 Stunden im Vergleich: Ohne Erweiterung leuchtet die Taschenlampe nur 17 Stunden.

Die Fenix TK75: Vergleich mit dem Erweiterungskit AET-TK75

Fenix TK75Anzahl BatterienGewicht ohne / mit BatterienDurchmesser Kopf / RohrLänge
ohne Erweiterungskit8x CR123A582g / 705 g88mm / 56 mm185mm
mit Erweiterungskit (AET-TK75)16x CR123A747g / 994 g88mm / 56 mm270mm

Vorteile der Fenix TK75

Anders als die helle Taschenlampe TK70 kann die hellere TK75 Taschenlampe Lithium-Ionen Akkus ohne Memory-Effekt nutzen. Eine Verwendung ist mit CR123 A Batterien und mit 18650er Akkus möglich. Die speziell beschichtete Linse der taktischen Taschenlampe erzeugt einen hell ausgeleuchteten Spot. Für 30 Minuten ist die LED Taschenlampe gemäß IPX8 Schutzklasse zwei Meter wasserdicht. Eine hart-anodisierte Oberfläche zeigt keine Kratzer beim rauen Umgang im Gelände. Im Gegensatz zum Vorgängermodell sind die Gummikappen und der Druckpunkt der zwei Taster am Lampenkopf verbessert worden. Einer der Taster funktioniert als Ein-/Ausschalter. Der zweite Taster regelt die Leuchtstärke und die Sonderfunktionen.

Die Fenix TK75 kaufen?

Für einen Preis von rund 200 Euro oder rund 230 Euro für die 2018´er Version liefert Fenix mit der TK75 eine sehr gute Taschenlampe. Die Nennleistung der von uns getesteten Fenix von 4.000 Lumen überzeugt. In der Version TK75 (2018) liefert die Fenix sogar stolze 5.100 Lumen.
Im Outdoor Test zeigt diese Taschenlampe ihre Stärken – die vier verbauten LEDs strotzen vor Lichtleistung. Aber dies hat ihren Preis: Die Fenix TK75 wird mit mindestens acht CR123A-Batterien betrieben. Bei Kosten von rund 2€ pro Batterie bedeutet dies Kosten pro 16€ pro Batteriewechsel. In unserem Batterietest reduzierte die Fenix selbst mit Duracell-Batterien nach fünf Stunden die Lichtleistung. Ein teures Vergnügen.
Und das Extended Kit? Das Extended Kit ist cool – keine Frage. Es verlängert die Lampe und rund 10cm. Sie sieht dadurch deutlich besser aus, macht mehr her. Auch das Gewicht steigt – von 705g mit acht Batterien auf 994g mit 16 Batterien. Überproportional steigt auch die Lichtleistung – doch ob dies ein Kaufgrund ist?

Aktueller Preisvergleich Fenix TK75

Vergleich: Fenix TK75 und LEDLenser X21.2 im Taschenlampen Test

Tipp: Die Fenix TK75 LED-Taschenlampe bei Amazon

VN:F [1.9.22_1171]
War dieser Testbericht Taschenlampen informativ? Bitte bewerte diesen Test:
Rating: 2.5/5 (22 votes cast)
Fenix TK75 LED Taschenlampe, 2.5 out of 5 based on 22 ratings
Rainer Hoppe
Über den Autor: Rainer Hoppe ist ein kritischer Produkt-Tester. Er hat bereits über 300 aktuelle Test-Berichte veröffentlicht. Rainer ist Anfang 30 und begeisteter Technik und Computer-Fan. In seiner Freizeit fährt er Mountain-Bike. Seit kurzem ist er stolzer Vater einer kleinen Tochter.
Rainer Hoppe

Neuste Tests von Rainer Hoppe (zeige alle)

Schreibe einen Kommentar

− 1 = 1